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Wissen · Wind

Lokale Winde: Seewind, Talwind, Flurwind

Nicht jeder Wind braucht ein Tief. An einem sonnigen, ruhigen Tag reicht es, dass sich Land und Meer, Hang und Tal oder Stadt und Umland verschieden stark erwärmen: Dann entstehen Seewind und Landwind, Hang-, Tal- und Bergwind und der schwache Flurwind. Diese Seite erklärt, wie sie funktionieren, warum grobe Wettermodelle sie kaum sehen — und schaut an den Messwerten von Warnemünde nach, ob heute überhaupt ein Seewindtag war.

Wind aus einem Temperaturunterschied

Wind entsteht, wo der Luftdruck ungleich verteilt ist (Luftdruck, Hoch und Tief). Meist sorgen dafür Hochs und Tiefs, die Hunderte Kilometer groß sind. Es geht aber auch im Kleinen. Erwärmt sich eine Fläche stärker als ihre Nachbarschaft, dehnt sich die Luft darüber aus. In der Höhe liegt dann über der warmen Fläche mehr Luft als über der kalten, sie fließt zur kalten Seite ab — und am Boden sinkt über der warmen Fläche der Druck. Unten strömt deshalb Luft von der kühlen zur warmen Seite, oben zurück: ein geschlossener Kreislauf, eine thermische Zirkulation.

Die Druckunterschiede dabei sind klein, viel kleiner als zwischen Hoch und Tief. Solche Winde setzen sich deshalb nur durch, wenn der großräumige Wind schwach ist und die Sonne kräftig heizt, also bei ruhigem Hochdruckwetter. Meteorologen nennen solche Lagen autochthon: Das Wetter entsteht an Ort und Stelle, statt herangeführt zu werden. Den Takt gibt der Tagesgang der Temperatur vor — tagsüber weht der Wind in die eine Richtung, nachts in die andere.

Seewind und Landwind

An einem sonnigen Tag erwärmt sich das Land schnell, das Meer kaum. Wasser verteilt die Wärme durch Wellen und Strömung in die Tiefe, lässt Licht ein Stück eindringen und braucht viel Energie, um wärmer zu werden. Gegen den späten Vormittag ist die Luft über Land deutlich wärmer als über dem Wasser, und vom Meer her setzt ein kühler Wind ein: der Seewind. Er ist meist schwach bis mäßig, oft Beaufort 2 bis 4 (Windstärken), und nur einige hundert Meter mächtig; darüber strömt die Luft schwächer zum Meer zurück.

Nachts dreht sich das Bild um. Das Land kühlt aus, das Meer bleibt fast gleich warm, und ein Landwind weht vom Land aufs Wasser. Er ist meist schwächer und flacher als der Seewind, weil der nächtliche Temperaturunterschied kleiner ist und die ausgekühlte Luft träge am Boden liegt (Temperaturinversion). Am Strand ist er oft kaum zu spüren.

Schematischer Schnitt durch eine Küste, oben am Tag, unten in der Nacht. Am Tag ist das Land wärmer als das Meer: Am Boden weht der Seewind vom Meer aufs Land, über dem Land steigt die Luft auf und bildet an der Seewindfront Quellwolken, in der Höhe strömt sie schwächer zum Meer zurück und sinkt dort ab. In der Nacht ist das Land kälter: Am Boden weht ein schwächerer Landwind vom Land aufs Meer, darüber der Rückstrom zum Land. Tag Meer, kühler Land, wärmer Seewind Rückstrom Front Nacht Meer, wärmer Land, kälter Landwind
Skizze, nicht maßstäblich. Oben ein sonniger Tag: Am Boden weht der Seewind aufs Land, über dem Land steigt die Luft auf, an der Seewindfront bilden sich oft Quellwolken, in der Höhe fließt sie schwächer zurück (gestrichelt). Unten die Nacht: Der Kreislauf läuft andersherum und schwächer. Wirklich ist die Schicht des Seewinds nur einige hundert Meter dick, die Strecke aber Kilometer lang.

Wo die kühle Meeresluft auf die warme Landluft trifft, entsteht eine Front im Kleinen, die Seewindfront. Die Landluft wird dort angehoben, und oft markiert eine Reihe Quellwolken die Linie (Wolkenbildung). Über dem Strand bleibt der Himmel dann häufig blau, während sich einige Kilometer landeinwärts Wolken türmen — an schwülen Tagen bis zum Schauer oder Gewitter. Die Front wandert im Lauf des Tages ins Land, meist einige Kilometer bis einige Dutzend Kilometer weit. Dasselbe gibt es kleiner an großen Binnenseen.

Der Tagesgang: später Vormittag bis Abend

Der Seewind folgt der Temperatur mit Verzögerung. Er setzt meist am späten Vormittag ein, ist am frühen bis mittleren Nachmittag am kräftigsten und schläft gegen Abend ein, wenn das Land wieder abkühlt. Dazwischen liegen morgens und abends ruhige, unstete Phasen, in denen der Wind dreht.

Skizze eines sonnigen, windschwachen Sommertags an einer Küste. Der Temperaturunterschied zwischen Land und Meer ist nachts leicht negativ, wird am Vormittag positiv und ist am frühen Nachmittag am größten. Der Wind senkrecht zur Küste folgt mit etwas Verzögerung: nachts schwach vom Land, ab dem späten Vormittag vom Meer, am Nachmittag am stärksten, abends wieder schwach. 0 6 12 18 24 Uhr + 0 − Seewind Landwind
Skizze, keine Messung, Uhrzeit in Sommerzeit. Durchgezogen: der Wind senkrecht zur Küste, oberhalb der Nulllinie vom Meer (Seewind), unterhalb vom Land (Landwind). Gestrichelt: der Temperaturunterschied Land minus Meer. Der Wind folgt dem Unterschied mit Verzögerung. Wie groß beides wirklich wird und zu welcher Stunde, hängt vom Tag ab; wie so ein Tag in echten Messwerten aussieht, zeigt die Box weiter unten.

Auf der Nordhalbkugel dreht der Seewind im Lauf des Nachmittags oft etwas nach rechts, weil die Erddrehung auf die Strömung wirkt, je länger sie besteht. An einer Nordküste wie bei Warnemünde kann aus einem Nordwind so eher ein Nordostwind werden. Deshalb prüft die Box unten nicht eine einzelne Richtung, sondern einen breiten Sektor.

Wann der Seewind ausfällt

Hangwind, Talwind, Bergwind

Im Gebirge wiederholt sich das Prinzip, nur schräg. Sonnenbeschienene Hänge heizen die Luft direkt darüber auf; sie strömt als Hangaufwind bergauf, in einer Schicht von oft nur einigen Dutzend Metern. Nachts kühlt die Luft am Hang aus und fließt als Hangabwind nach unten. Was dieser nächtliche Kaltluftabfluss in Senken anrichtet, steht auf Frost.

Größer und träger ist der Talwind: Tagsüber weht er talaufwärts, nachts kehrt er sich als Bergwind talabwärts um. Ein Grund ist die Form des Tals: Über jedem Quadratmeter Talboden und Hang steckt weniger Luft als über der Ebene davor, dieselbe Sonne erwärmt sie deshalb stärker — und nachts kühlt sie stärker aus. Talwinde setzen später ein als die Hangwinde und halten länger an. In großen Alpentälern kann der Nachmittagswind kräftig und böig werden; Segelflieger, Gleitschirmflieger und Segler auf Bergseen richten ihren Tag danach.

Das Lehrbuchschema — morgens zuerst Hangwind, dann Talwind, abends und nachts dasselbe umgekehrt — ist über Jahrzehnte aus Messungen in Alpentälern entstanden (zusammengefasst bei Zardi und Whiteman, 2013). In echten Tälern mit Seitentälern, Schattenhängen und Pässen läuft es selten so sauber ab: In manchen Tälern weht der Nachmittagswind sogar talabwärts, weil der Talwind eines Nachbartals über einen niedrigen Pass herüberdrückt. Föhn ist übrigens etwas anderes: Er braucht eine großräumige Strömung quer über das Gebirge und weht auch nachts.

Die lokalen Windsysteme im Vergleich. Größenordnungen, keine festen Werte.
WindAntriebTagsüberNachtsGrößenordnung
See- und LandwindLand erwärmt sich schneller und kühlt schneller aus als das Meervom Meer aufs Landvom Land aufs Meer, schwächereinige hundert Meter hoch, einige bis einige Dutzend Kilometer weit ins Land
Hangauf- und HangabwindLuft am Hang erwärmt und kühlt stärker als die Luft danebenhangaufwärtshangabwärtsdünne Schicht, oft einige Dutzend Meter; reagiert schnell
Tal- und BergwindLuft im Tal erwärmt und kühlt stärker als über dem Vorlandtalaufwärtstalabwärtsso lang wie das Tal; setzt später ein, hält länger
Flurwindstädtische Wärmeinselkaumvom Umland zur Stadt, bodennahsehr schwach, oft kaum von Windstille zu unterscheiden

Flurwind: der Wind, den die Stadt macht

In klaren, windstillen Nächten ist eine Stadt oft mehrere Grad wärmer als ihr Umland (Stadtklima). Über ihr steigt Luft auf, bodennah kann kühlere Luft aus dem Umland nachströmen: der Flurwind. Er braucht kein Gefälle, ist aber die schwächste der hier beschriebenen Strömungen — oft kaum von Windstille zu unterscheiden, und schon Hecken, Dämme oder ein geschlossener Gebäuderiegel am Stadtrand bremsen ihn.

Stadtplaner halten deshalb Frischluftschneisen offen: Grünzüge, Bachauen, Bahntrassen, über die kühle Luft in die Stadt gelangen kann. In Städten mit Hängen und Tälern kommt diese Luft oft eher vom nächtlichen Kaltluftabfluss, der dem Gefälle folgt, als vom Flurwind. Wie viel der Flurwind in einer bestimmten Stadt beiträgt, lässt sich nur mit Messungen oder Modellrechnungen für genau diese Stadt sagen — und selbst die haben es schwer, weil eine so schwache, oft stockende Strömung in den Messwerten leicht untergeht (zusammengefasst bei Oke und Kollegen, 2017).

Warum die Vorhersage sie oft nicht kennt

Ein Wettermodell rechnet auf einem Gitter. Für die globalen Modelle unter den elf, die die Startseite vergleicht, nennt Open-Meteo über Deutschland Gitterweiten von grob 10 bis 25 Kilometern, einzelne noch gröbere; manche mischen nahe Deutschland feinere Regionalmodelle hinein, das feinste des DWD ist ICON-D2 mit etwa 2 Kilometern (Wettermodelle). Dabei ist zu unterscheiden, womit ein Modell rechnet und wie fein es seine Werte ausgibt: Das ECMWF-Modell IFS rechnet mit 9 Kilometern, die freie Ausgabe, die die Startseite nutzt, liegt aber auf einem 0,25°-Gitter (rund 25 km) und nur in Drei-Stunden-Schritten vor. Und ein Modell bildet nicht alles ab, was größer ist als eine Gitterzelle: Eine oft zitierte Abschätzung, ermittelt an einem einzelnen Modell (Skamarock 2004), setzt die effektive Auflösung bei rund sieben Gitterweiten des Rechengitters an; andere Modelle liegen darüber oder darunter. Als Größenordnung heißt das: für das IFS etwa 60 Kilometer, für gröbere globale Modelle mehr, für ICON-D2 grob 15 Kilometer.

Was das für die Zahlen dieser Seite heißt

Wind und Böe in den Detailwerten der Startseite kommen aus einem Modell, das Open-Meteo für den Ort auswählt — Werte einer Gitterzelle, keine Messung und keine Vorhersage für eine Station. Eine Spanne zeigt die Startseite für den Wind nicht, und sie hülfe hier auch nur bedingt: Haben alle Modelle denselben blinden Fleck, ist die Spanne schmal und trotzdem falsch, Einigkeit ist kein Beweis (Ensemble). Eine statistische Nachbearbeitung an Messstationen kann einen Teil zurückholen, weil die Station den Seewind aus ihrer Geschichte „kennt“ (Wie eine Vorhersage entsteht). Wer am Strand oder im Tal wohnt, sollte die Windangaben dort deshalb als Wind der Umgebung lesen, nicht als Wind vor der eigenen Tür. Aus welcher Richtung er langjährig kommt, zeigt die Windrose — mit derselben Einschränkung.

Nachgemessen: War heute ein Seewindtag in Warnemünde?

Erklären kann man viel. Diese Box schaut nach: Sie holt die stündlichen Messwerte der DWD-Station Rostock-Warnemünde an der Ostseeküste und prüft, ob der Wind im Lauf des Tages gedreht hat: morgens nicht vom Meer, nachmittags vom Meer. Das Meer liegt dort im Norden; als „vom Meer“ zählt Wind aus Westnordwest über Nord bis Ostnordost (290° bis 60°), als „vom Land“ Wind aus Ostsüdost über Süd bis Westsüdwest (110° bis 250°). Die Sektoren hat diese Seite grob aus der Karte gezogen, sie sind keine amtliche Einteilung. Und die Box sagt es, wenn heute kein Seewindtag war — und das kommt übers Jahr gesehen oft vor.

Noch nichts geladen. Erst nach deinem Klick fragt dein Browser die Stundenwerte der Station bei Bright Sky ab, einer freien Schnittstelle zu den Daten des DWD, und mit Häkchen zusätzlich zwei Modellreihen bei Open-Meteo. Gespeichert wird nichts.

So entscheidet die Box (Rechenweg und Schwellen)
  • Nur Messwerte. Bright Sky mischt geprüfte Messungen, ungeprüfte Rohwerte und die MOSMIX-Vorhersage des DWD, die es mitliefert. Die Box nimmt je Wert nur die ersten beiden und verwirft die Vorhersage, auch wenn sie nur ein einzelnes Feld füllt — dieselbe Regel wie in der Methodik.
  • Was ein Wert bedeutet: Geprüfte Werte (meist ab dem Vortag) sind Stundenmittel des Winds. Ungeprüfte Rohwerte (heute, teils gestern) sind Mittel der letzten 10 Minuten vor der vollen Stunde, also eher Stichproben. Gezählt werden beide gleich, je eine Stunde.
  • Zu wenige Stunden: Liegen am Morgen (6 bis 10 Uhr) oder am Nachmittag (13 bis 18 Uhr) weniger als drei Messstunden vor, gibt es keine Einstufung.
  • Grundwind zu stark: Weht es am Morgen im Mittel mit 25 km/h oder mehr, gilt der Tag als von der Großwetterlage bestimmt.
  • Zu wenig Sonne: Scheint die Sonne zwischen 9 und 16 Uhr weniger als 40 Prozent der Zeit (ersatzweise: Bewölkung im Mittel 80 Prozent oder mehr), fehlt der Antrieb.
  • Seewind-Muster: Am Nachmittag kommt der Wind in mindestens 60 Prozent der Stunden vom Meer, am Morgen in höchstens 40 Prozent. Weht es in einer Stunde mit weniger als 2 km/h, zählt sie als still, nicht als Meer oder Land.
  • Sonne unbekannt: Die Sonnenprüfung braucht mindestens vier Stunden mit gemeldeter Sonnenscheindauer, sonst mindestens vier mit Bewölkung. Fehlt beides, entscheidet nur das Windmuster — die Box sagt dann ausdrücklich, dass der Sonnenschein unbekannt ist.
  • Ab wann gedreht: Die erste von zwei aufeinanderfolgenden Stunden mit Wind vom Meer zwischen 8 und 18 Uhr. Bei Stundenmitteln steht dort „etwa ab“ ihrem Beginn, bei Rohwerten „spätestens gegen“ die volle Stunde, an der der Wert gemessen wurde.
  • Landwind-Hinweis: Erscheint nur bei einem Seewind-Muster und wenn der Wind in der Nacht davor (0 bis 6 Uhr) in mindestens 60 Prozent von mindestens drei Stunden vom Land kam, im Mittel mit weniger als 15 km/h.
  • Sonst: Wind schon morgens vom Meer (dann lässt sich ein Seewind nicht heraustrennen) oder kein Dreh zum Meer.

Die Schwellen sind Faustregeln dieser Seite, keine Norm und keine DWD-Definition. Sie sind absichtlich einfach, damit man sie nachrechnen kann. Ein genaueres Verfahren würde auch den Temperaturunterschied zwischen Land und Wasser und den Wind in der Höhe prüfen; beides hat diese Box nicht.

Was diese Seite nicht kann

  • Keine lokale Windvorhersage. Ob morgen an deinem Strand Seewind weht oder in deinem Tal der Talwind auffrischt, sagt diese Seite nicht voraus. Dafür bräuchte es ein feines Modell und Ortskenntnis.
  • Eine Station ist keine Küste. Die Station in Warnemünde steht an der Küste. Ob der Seewind am selben Tag 20 Kilometer landeinwärts ankam, kann die Box nicht sagen, und an einer anderen Küste kann derselbe Tag ganz anders aussehen.
  • Eine Faustregel, kein Nachweis. Auch eine durchziehende Front oder ein wanderndes Hoch kann morgens Wind vom Land und nachmittags Wind vom Meer bringen. Umgekehrt kann ein schwacher Seewind in den Stundenwerten untergehen. Die Schwellen hat diese Seite selbst gesetzt, und sie stehen offen im Rechenweg der Box.
  • Rohwerte am selben Tag. Die Messwerte von heute sind ungeprüft und beim Wind nur 10-Minuten-Mittel vor der vollen Stunde; geprüfte Stundenmittel liefert der DWD erst später. Einzelne Stunden können noch fehlen oder sich ändern, und ein kurzer Windsprung kann eine Rohwert-Stunde allein bestimmen.

Quellen

Seewind: Simpson, J. E. (1994): Sea Breeze and Local Winds, Cambridge University Press; Miller, S. T. K., Keim, B. D., Talbot, R. W. & Mao, H. (2003): Sea breeze: Structure, forecasting, and impacts, Reviews of Geophysics 41; Biggs, W. G. & Graves, M. E. (1962): A lake breeze index, Journal of Applied Meteorology 1.

Hang-, Tal- und Bergwind: Whiteman, C. D. (2000): Mountain Meteorology, Oxford University Press; Zardi, D. & Whiteman, C. D. (2013): Diurnal Mountain Wind Systems, in: Chow, De Wekker & Snyder (Hrsg.), Mountain Weather Research and Forecasting, Springer.

Flurwind und Stadtklima: Oke, T. R., Mills, G., Christen, A. & Voogt, J. A. (2017): Urban Climates, Cambridge University Press. Wärmeinsel in deutschen Städten: siehe Stadtklima (DWD).

Modellauflösung: Skamarock, W. C. (2004): Evaluating mesoscale NWP models using kinetic energy spectra, Monthly Weather Review 132. Gitterweiten der Modelle wie auf Wettermodelle (nach Open-Meteo).

Messwerte in der Box: Deutscher Wetterdienst, Station Rostock-Warnemünde, über Bright Sky — brightsky.dev (Daten: DWD, GeoNutzV). Modellwerte daneben: ICON-D2 (DWD) und ECMWF IFS HRES (9 km) über Open-Meteo — open-meteo.com (CC BY 4.0). Zum Weiterlesen: Wetterlexikon des DWD — dwd.de.

Die Skizzen sind schematisch und nicht aus Messwerten gezeichnet. Zahlen stehen hier bewusst als Größenordnungen, weil sie von Küste, Tal, Jahreszeit und Wetterlage abhängen. Die Angaben sind zusammengefasst, nicht wörtlich zitiert.